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Seth Tobocman: War in the Neighborhood, 1999, book
WAR IN THE NEIGHBORHOOD
Book, 328 pages, 28 x 21.6 cm | Soft Skull Press, New York 1999

PLOT: Erleben Sie den "Krieg in den eigenen vier Wänden" hautnah und persönlich von den Fronten eines Jahrzehnts des Kampfes gegen Polizeibrutalität und Gentrifizierung in der Lower East Side von Manhattan in dynamischen Schwarz-Weiß-Bildern. Tobocman war Hausbesetzer in Manhattans Lower East Side und nahm an den Bemühungen der Basis teil, verlassene Mietshäuser in den späten 80er und frühen 90er Jahren zu übernehmen. Zusammen mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von Schwarzen, Puertoricanern und Weißen aus der Arbeiterklasse sowie Künstlern und Obdachlosen aus allen Schichten brach Tobocman in verlassene, verfallende Mietshäuser ein, in der Hoffnung, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Als sich das Viertel in den späten 1980er Jahren gentrifizierte, wurden die besetzten Häuser zum Zentrum einer Wohnungsbau-Bewegung, die schließlich unter dem Gewicht ihrer vielfältigen Mitglieder und dem unerbittlichen Widerstand von Immobilienentwicklern, der Polizei und der Stadtverwaltung zusammenbrach. War In The Neighborhood bietet eine kreative und höchst subjektive Dokumentation dieser Jahre. Obwohl Namen geändert und phantasierte Elemente hinzugefügt wurden, lässt Tobocman die gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, die lokalen Persönlichkeiten, die die Hausbesetzungen organisierten und sanierten, den langsamen Zerfall der Bewegung und die komplexen internen Kämpfe unter den Hausbesetzern Revue passieren, die nicht nur gegen die Stadtverwaltung kämpften, sondern auch mit Armut, Paranoia, Drogensucht und Klassenkonflikten innerhalb ihrer eigenen Mitgliedschaft konfrontiert waren. Die Kombination aus dem strengen Schwarz-Weiß-Holzschnitt-Stil seiner Zeichnungen und der Leidenschaft und brutalen Ehrlichkeit von Tobocmans Live-Erzählung wird eine erstaunlich fesselnde Geschichte der städtischen Wohnungspolitik hervorbringen, die das Publikum unabhängig von seiner politischen Einstellung anspricht.

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Seth Tobocman: You dont have to fuck people over, 1999, book
YOU DONT HAVE TO FUCK OVER PEOPLE
Book, 160 pages, 28 x 21.6 cm | Soft Skull Press, New York 1999

Experience the ‘war at home’ up close and personal from the front lines throughout a decade of struggle against police brutality and gentrification on Manhattan’s Lower East Side as told through dynamic black and white imagery. Tobocman squatted on Manhattan’s Lower East Side and participated in and recorded grassroots efforts to take over abandoned tenements in the late ‘80s and early ‘90s. Along with a ragtag neighborhood collection of working-class blacks, Puerto Ricans and whites, as well as artists and homeless people from all backgrounds, Tobocman broke into abandoned, crumbing tenements in hopes of securing affordable housing. As the neighborhood gentrified in the late 1980s, the squats became the center of a housing movement that eventually collapsed under the weight of its diverse membership and from the unrelenting opposition of real estate developers, the police and the city government.

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